Im Jahrgang 9 wurde im Mathematikunterricht ein besonderes Prüfungsformat erprobt. Anstelle einer klassischen Klassenarbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, innerhalb von vier Wochen einen eigenen Roboter zu gestalten.
Dabei sollten verschiedene Alltagsgegenstände verwendet werden, die überwiegend aus zylinderförmigen Körpern bestehen. Je nach Entwurf konnten auch weitere geometrische Körper wie Quader oder Pyramiden integriert werden. So entstanden zahlreiche kreative und individuelle Robotermodelle.
Im Anschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten in einer mündlichen Prüfung. Dabei erklärten sie die verwendeten Körperformen und berechneten deren Volumen und Oberflächen. Auf diese Weise konnten sie ihr mathematisches Wissen praxisnah anwenden und gleichzeitig ihre Präsentationskompetenzen unter Beweis stellen.
Die Leistungen wurden nach festgelegten Kriterien bewertet und benotet – vergleichbar mit einer regulären Klassenarbeit. Das alternative Prüfungsformat bot den Lernenden die Möglichkeit, mathematische Inhalte kreativ, anschaulich und nachhaltig zu erschließen.




