SV

Was ist Schülervertretung?

vordere Reihe (v.l.n.r): Max, Jessica, Michelle M., Ann-Kathrin und Michelle S. ||| hintere Reihe (v.l.n.r): Kevin, Julian, John und Brian

 Das ist das, was wir Schülerinnen und Schüler daraus machen! Das ist Mitbestimmung, Selbstbestimmung, Schülerrechte kennen, Demokratie, Lebendiges Lernen, gemeinsam Schule verändern – unser Lernen und Miteinander optimieren.
Es ist nicht unsere Aufgabe den Tafeldienst einzuteilen, Pausenaufsichten zu führen oder Kuchenverkauf zu organisieren. Weder Lehrer noch Schulleiter noch ehemalige Schülervertreter haben das Recht uns Aufgaben aufzuzwingen. Die Bestimmungen für unsere Aufgaben finden sich im Schulgesetz des Landes NRW, Abschnitt „Schulrecht“. Die Basis unserer Arbeit findet sich in unserer Satzung.
„Die SV kann ja doch nichts erreichen!“ – Ein Satz, den wir bereits mehrfach widerlegt haben.
Schülervertretung ist Arbeit und fordert viel Einsatz und Durchhaltevermögen. Aber es macht auch unglaublich viel Spaß und wir erreichen vieles in kleinen Schritten.
Wir lernen durch unsere Arbeit unglaublich viel: Wie plane ich Projekte, wie moderiere ich, wie spreche ich vor vielen Menschen, wie vertrete ich meine Meinung … Wir lernen mündige, selbstständige und kritische Bürger zu werden.
Wer ist eigentlich Schülervertreter?
Rechtlich gesehen: Als Schülervertreter gilt, wer in ein Amt der Schülervertretung gewählt wurde, sei es Klassensprecher, Schulsprecher. Diese Schülervertreter sind es, die jene Pflichten und Rechte haben, die in den Gesetzen und Verordnungen verankert sind – also zum Beispiel die Pflicht zur Teilnahme an Sitzungen oder das Recht auf Nicht-Diskriminierung durch
die Amtsausübung, das Recht auf Treffen während der Schulzeit oder auf Nutzung der Schulkopierer für Schülervertretungsangelegenheiten.
Die gewählten Schülervertreter sind aber nur ein Teil der Schülerschaft. Über diese hinaus kann sich jeder an seiner Schule für sich und andere Schüler einsetzen, seine Meinung vertreten oder Projekte umsetzen, um die Schule zu verändern.
Es ist eine legitime Entscheidung sich nur zeitweise oder zu einem bestimmten Thema zu engagieren und nicht unbedingt bei jeder Sitzung der Schülervertretung dabei sein zu wollen. Eine Schülervertretung, in der nur die gewählten Mitglieder aktiv sind (sein dürfen?), hat wesentlich weniger Kraft, weil die gesamte Arbeit dann auf den Schultern ein paar Einzelner liegt. Je mehr Leute sich einbringen, desto mehr kann man auch erreichen. Plötzlich können viele Projekte gleichzeitig laufen und viel mehr Ideen sind da. Auch die nicht gewählten Engagierten gehören also dazu, wenn eine Schülerschaft tatsächlich etwas erreichen will. Um eine sinnvolle Beteiligung aller zu ermöglichen, braucht eine SV allerdings eine funktionierende Struktur. Die Projekte müssen miteinander verknüpft sein, wenn die Arbeit insgesamt effektiv sein soll. So sollte eine Arbeitsgruppe „SV-Homepage“ von den aktuellen Plänen der Gruppe „Schulfest“ erfahren, um dafür Werbung machen zu können. Manche Projekte sollten auch nicht ohne eine Abstimmung der Schülervertretung begonnen werden. Das Ziel der Struktur sollte es also sein,möglichst vielen eine Beteiligung zu ermöglichen,die einzelnen Gruppen zu koordinieren, damit eine gute Zusammenarbeit ermöglichtwird, eine starke und möglichst breit legitimierte Vertretung der Schülerschaft nach außen zu schaffen.
Berlinfahrt der 10er